Metropolitan Community Church


MCC Geschichte


Eine Kirche, die offen ist für alle Menschen und sie nicht diskriminiert, egal welchen Geschlechts, welcher Nationalität und Hautfarbe sie sind, welcher Gesellschaftsschicht oder welcher sexuellen Orientierung sie angehören ... So stellte sich Pastor Troy Perry ‘Kirche’ vor, als er am 6. August 1968 mit der Arbeit der ersten MCC-Gemeinde in Los Angeles begann.
Er sah sich dem Evangelium verpflichtet und wollte eine Gemeinde bauen, die offen ist für alle Menschen - ohne Ausnahme. So gründete er draußen vor der Tür der etablierten Kirchen die erste MCC-Gemeinde. Entgegen den Erwartungen, Vorurteilen und Widerständen der Mitmenschen und anderer Kirchen wuchs die neue Kirche sehr schnell.
In vielen anderen Städten wurden weitere MCC-Gemeinden gegründet, zu denen Hunderte von Lesben und Schwulen, Frauen und Männern gehören.

So unterschiedlich sich das Leben in den einzelnen Gemeinden auch gestaltete, waren sie sich doch alle gewiss, dass nichts und niemand sie von der Liebe Christi trennen konnte - auch nicht die Vorurteile ihrer Mitmenschen.
Heute, mehr als 25 Jahre nach ihrer Gründung, setzt sich die "Universal Fellowship of Metropolitan Community Churches (UFMCC)" - der Weltbund aller MCC-Gemeinden - aus über 288 Gemeinden in über 15 Ländern zusammen.


MCC weltweit


Inzwischen ist die MCC längst keine amerikanische Besonderheit mehr. Es gibt heute Gemeinden in Australien, Neuseeland, Japan, Indonesien, auf den Philippinen, in Nigeria, Südafrika, Argentinien, der Dominikanischen Republik, in Mittel- und Südamerika und Kanada. In Europa gibt es sie in Irland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Spanien und seit 1988 auch in Deutschland. Die MCC gehört heute zu den Kirchen, die ein hohes Wachstum verzeichnen.

Durch den Aufbau einer heilenden, versöhnenden und einladenden Gemeinschaft will die MCC dem Ja Gottes an den Menschen Raum geben. Das Einschließen aller Menschen in die Einladung Gottes, ist einer unserer wichtigsten Grundsätze. Das bezieht sich nicht nur auf das Geschlecht und die sexuelle Orientierung, sondern ebenso auf Hautfarbe, Herkunft, Kultur, Alter, Gesundheitszustand, Behinderung, persönlichen Wohlstand oder was auch immer Menschen voneinander trennen kann. Für Gott zählt das alles nicht. Gott meint uns alle.

Homosexualität ist nicht nur Sexualität, sondern auch eine Frage der Identität. Wir wollen eine Kirche bauen, die dem Lebensgefühl, das dieser Identität entspringt, Rechnung trägt, ohne andere Lebensformen auszugrenzen. Menschliches Leben muß seine Mitte finden in der Beziehung zu Gott und durch den Glauben an Jesus Christus.


MCC Links


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Troy D. Perry:
Don't be afraid anymore

The story of Troy Perry and the Metropolitan Community Churches,
St. Martins Press,
ISBN 0-312-04691-X